Best of Diedams 2009

Aufgrund der Prognose für das Wochenende vom 14-16. August entschieden wir das Best of Diedams 2009 durchzuführen. Obwohl der Startplatz am Freitag noch von Wolken verhangen war fuhren wir nach der Anmeldung auf den Diedamskopf um die angesagte Wetterbesserung abzuwarten, die allerdings etwas zögerlicher einsetzte als vorhergesagt.

So hatten wir genügend Zeit den 1. Task auszuschreiben, der uns vom Diedams in Richtung NNW zur Wildmoosalpe führte, dann nach S zur Hirschberg Bergstation und von dort in Richtung NNO zum Gasthof Tannenbaum bei Siebratsgfäll. Im weiteren Verlauf Richtung S Nach Bad Hopfreben und schlußendlich ins Goal nach Schoppernau. Wegen der schwachen Bedingungen entschieden sich die Tasksetter für ein „elapsed time speedrun“ den die Ersten um ca. 15:00 in Angriff nahmen. Nach geduldigem Kurbeln in null komma fast nix m/s Steigen, schafft es eine kleine Gruppe über die Niedere zur dritten Wende. Auf Grund der zu schwachen Thermik stellte sich kein richtiger Talwind ein, wodurch ein tiefes Aufsoaren an der Niedere, wie normalerweise üblich, nicht möglich war. Keiner der Piloten konnte mehr als die Hälfte der Taskdistanz erreichen.

 

Samstag 15.08 Task 2  Die guten Prognosen verleiteten uns zu einen 138 km Task. Startcylinder und 1 Boje am Tannberg, dann Richtung Osten zum Roppener Tunnel bei Imst, zurück über den Flexenpass, Wildmoosalpe und danach ins Goal nach Schoppernau. Die Inversion wurde teilweise unterschätzt,  sie zwang ein Grossteil des Feldes schon im Bereich Tannbergpass- Lech schon zu Boden. Diejenigen die den Anschluß an die Lechtaler Alpen schafften, hatten anschließend mit einer Basis um 4000 m und Steigwerten bis zu 6 Meter durchwegs bessere Karten. Der Rückflug in den Bregenzerwald gestaltete sich dann wieder um einiges schwieriger. Wegen der fortgeschrittenen Tageszeit ließen  die Standardbärte am Diedamskopf schon aus, wodurch die letzte Wende „Wildmoosalpe“ sich noch als  weiterer Knackpunkt herausstellte, der Rest vom Feld landete wenige Kilometer vor dem Goal. Einzig der einheimische Pilot Christian Greussing konnte die gestellte Aufgabe bewältigen.

 

Sonntag 16.08  stellte sich als Hammertag heraus, für den der wiederum den Tannbergpass überwinden konnte.  Die 101,4 km führten bei etwas mehr Westwind, vom Diedams wieder zur Wildmoosalpe, danach über den Tannbergpaß zum Flexenpass und anschließend übers Große Walsertal zum Faschinajoch, wieder zum Tannberg , und schlussendlich über die Wildmoosalpe ins Goal nach Schoppernau. Dort wartete bereits die Festwirtschaft mit Bier und Gegrilltem auf. Schnellster war der Schweizer Nichele Roberto, der diese Aufgabe mit einem Schnitt von 43.7 Km/h in weniger als zwei-einhalb Stunden bewältigte.

Ergebnis,  Best of Diedams 09  

CHRISTIAN GREUSSING, DFC Bregenzerwald

NICHELE ROBERTO,  Schweiz

WALTER MAYER , DFC Bregenzerwald

Die Staatsmeisterschaft der Starrflügler konnte, leider auf Grund der geringen Beteiligung,  nicht gewertet  werden.

Einen Dank an die Schweizer Liga, den deutschen und russischen PilotenInnen, die den internationalen Bewerb abrundeten.  Einen speziellen Dank an den einzigen nicht vereinsangehörigen, österreichischen Flexpiloten Gerolf Heinrichs fürs Kommen.

Unser Dank gilt auch den Bergbahnen Diedamskopf die unseren Sport, wie auch in den vergangenen Jahren, immer großzügig unterstützt haben und allen die mit Ihrem Einsatz diesen Bewerb  ermöglicht haben.

 

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Sieger Flex

 

 

 

 

 

SANY0158

 

 

 

 

 

 Sieger Starr

 

 

 

 

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 Ein strahlender Gesamtsieger

Christian Gruessing

 

 

 

 

SANY0020

 

 

das Teilnehmerfled war leider ein bisschen

klein aber dafür umsomehr oho

 

 

 

 

 

 

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Für die Superbewirtung waren

zuständig unser  Elle

 

 

 

 

 

 

 

SANY0127

 

 

 

 

 

 

 

 

und sein Team

 

 

 

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 Die Auswertung perfekt gemeistert

von unserem Walter

 

 

 

 

 

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 Die einzige Dame im Feld

stellte einige Männer nicht nur beim  

 Fliegen in den Schatten

 

 

 

 

 

 

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 zum Glück liessen uns unsere Schweizer Freunde

nicht im Stich und kamen zahlreich

 

 

 

 

 

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auf jeden Fall hatten wir eine Gaudi

und dass sollte ja die Hauptsache sein.