Best of Diedams 2013 - Resümee

Am vergangenen Wochenende (12. bis 14 Juli) trafen sich TopDrachenpiloten in Schoppernau am Diedamskopf zum alljährlichen "Bestof Diedams". Dieser kleine, aber feine, Wettbewerb unter den Pilotenist weit über die Landesgrenze hinaus bekannt. Teilnehmer ausÖsterreich, Deutschland, Schweiz, Lichtenstein und sogar einTeilnehmer aus Japan stellten sich den herausfordernden Aufgaben.Diese, abzufliegenden Routen, führten die Athleten vom Bregenzerwaldaus ins benachbarte Allgäu und Tirol. Es wurden Strecken über 120kmgeflogen.

Platz 2. Walter Mayer | Platz 1. Hugo Hartmann | Platz 3. Christian Greußing

Ergebnisse: Bod2013felx.pdf

Aufgabe 1: Diedamskopf - Wildmoosalpe (Bezau) - Schwabenhof (Balderschwang [D]) - Ziegler (Bersbuch) - Schoppernau

Die Wolkenbasis war zu Beginn recht tief und hob sich nur zögerlich.Dennoch war auf jeden Fall ein kleiner Task möglich. Es ging auch baldlos und so öffnete das Startfenster um 13.30 Uhr. Die ersten zweiWegpunkten waren gut zu erreichen und es gab ein mehr oder wenigerzügiges Vorankommen. Die Wende in Balderschwang (D) beim Schwabenhoferwies sich als ein wenig knifflig und für den ein oder anderenPiloten war hier die Reise zu Ende. Dennoch 13 Piloten im Ziel, einsuper Tag!

Tagessieger:Yamamoto Tsuyoshi || Flügel: A.I.R Atos VR10 || Zeit:2:01 || Durchschnittsgeschwindigkeit: 32 km/h || Distanz: 65,6 km
Ergebnisse: Task01flex.pdf || Tracklogs: Task01tracklogs.zip

Aufgabe 2: Diedamskopf - Kaiserjoch - Simmeringer Hütte - Flexenpass - Wildmoosalpe - Schoppernau

Die wohl spannendste und längste Aufgabe an diesem Wochenende. Die Route führte ins, für die meisten Piloten nicht so bekannte, Arlberggebiet. Die erste größere Hürde war für viele der Sprung nach Lech um von dort mit genügend Höhe an der westlich an der Valuga vorbei ins Stanzertal zu kommen. Einige nutzten die Strecke entlang der Parseierspitze bis zum Talsprung am Mutterjoch zum Tshirgant und dann zum Wendepunkt an der Simmeringer Hütte (Nähe Imst). Zurück ging es nun für manche auf derselben Route zum Flexenpass, manch anderer flog entlang vom Tshirgant und Venet. Ab Höhe Landeck wurde es nun richtig schwer. Der Weg zur letzten Boje am Flexepass führte wieder entlang des Stanzertals. Mäßiger bis starker Nordwind und der immer älter werdende Tag machten es nicht einfacher! Nun konnten nur noch 7 Piloten noch einmal die dringend nötige Höhe machen um weiter zu fliegen. Für Jürgen Buchert und Mathias Kurzthaler endete der Flug im engen und fast nicht landbaren Stanzertal. Jürgen landete in Schnann und Mathias in Flirsch.

Christian Greußing, André Djamarani, Christian Burtscher und Heinz Metzler versuchten es auf der selben Route wie sie schon das Stanzertal ostwärts geflogen sind, nur jetzt eben gegen den Nordwestwind. Christian G., Christian B. und André mussten das Tal aber queren, da für sie die Höhe nicht reichte um nach Zürs/Flexenpass zu fliegen. Sie konnten am Rendl nochmal Höhe machen und das Tal und den Flexenpass überfliegen. André D. und Christian B. mussten im kalten Zürs leider aufgeben, die Strecke dahin war hart erkämpft und ein Landebier bitter nötig ;). Heinz wagte den Sprung übers Almajurtal, aber musste dort noch ein wenig suchen um dann die Boje am Flexenpass zu holen. Walter Mayer und Hugo Hartmann versuchten es auf der anderen Talseite. Vom Venet, Hoher Riffler, Rendl, Albona. Über Stuben am Flexenpass konnten sie dann die Höhe machen, welche noch fehlte um den Flexenpass nach Zürs zu überfliegen.

Nun waren es noch 4 Piloten die sich irgendwie nach Schoppernau versuchten vor zu schmuggeln. Christian gelang beim zweiten Anlauf der Sprung von Lech über die Mohnenfluh, er und Hugo konnten an der Madlochspitze die nötige Höhe dafür machen und glitten nach Schoppernau. Walter nahm in Ameisenkniehöhe den Weg über Auenfeld hinaus auf Schröcken und konnte dort nach kurzem Aufsoaren ebenso nach Schoppernau gleiten. Heinz schaffte es ebenfalls noch nach Schröcken musste jedoch kurz vor Schoppernau landen. ABER jetzt fehlte noch die letzte Wende an der Wildmoosalpe in Bezau. Nach bereits schon mehr als 6 Stunden Flug waren Kraft und Nerven am Ende, wie auch der Tag es war schon 19 Uhr und nicht mehr leicht noch irgendwo ein Heber zu finden. Hugo nutzte nun den Heimvorteil und sein Können voll aus und schafte es noch einmal an der Üntschenspitze und Diedamskopf Höhe zu machen um die letzte Wende in Bezau anzufliegen und wieder zurück ins Ziel zu kommen.

Eine Wahnsinns Leistung von Hugo, wie auch die von Walter, Christian G., und Heinz!

Tagessieger: Hugo Hartmann || Flügel: Icaro Laminar Z9 || Zeit:6:43 || Durchschnittsgeschwindigkeit: 26,5 km/h || Distanz 160,9km
Ergebnisse: Task02flex.pdf || Tracklogs: Task02tracklogs.zip

Diedmaskopf - Hochtannbergpass - Widlmoosalpe (Bezau) - Hochtanbergpass - Roßstelle (Mellau) - Schoppernau

Wieder ein Tag mit super Wetter. Basis bei ca. 2.700m ging es mit einem flotten Race zur Sache. Punkte waren gut und schnell anzufliegen. Die letzte Wende in Mellau war eine kleine Sache noch zum Schluss aber haben wieder fast alle bewältigt. Der Flug entlag der schroffen und steilen Kanisfluh war besonders beeindruckend und war ein schöner Abschluss für ein tolles Fliegerwochenende.

Tagessieger: Günther Tschurnig || Flügel: Icaro Laminar Z9 || Zeit:1:27 || Durchschnittsgeschwindigkeit: 51,2 km/h || Distanz 74,5km || Piloten im Ziel: 18
Ergebnisse: Task03flex.pdf || Tracklogs: Task03tracklogs.zip

 

The race is on - Best of Diedams 2013

Für das kommende Wochenende meint es Petrus sehr gut mit uns und schickt für das Best of Diedams 2013 viel Sonne und angenehme Temperaturen. Der FAI-Wettbewerb findet planmäßig statt. Die Anmeldung startet am Freitag, den 12. Juli, um 8.00 bis 10.00 Uhr am Landeplatz in Schoppernau.

Auf geht's nach Schoppernau - liebe Flieger!

2. Schöner Flugtag im Juni

Heute war wieder ein super Tag zum Fliegen, auch wenn es zu Beginn überhaupt nicht danach ausgesehen hat. Mit 40km/h Ostwind Böen standen Timo und Christian am Startplatz am Diedamskopf. Als zu Mittag Walter und Thomas noch hinzukamen legte sich der Wind allmählich und los ging die Reise. Etwas ruppig zu Beginn aber mit Basen um die 4.000m ging es dahin. Es waren schöne Flüge bis in Tannheimertal und Inntal. Hier der 160km Flug von Walter Mayer - Tolle Leistung!!! Thomas dir gute Besserung

 

 

 

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